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Festgeldkonto

Ein Festgeldkonto unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von einem Girokonto oder einem Tagesgeldkonto. Das wichtigste Charakteristikum dieser Kontenform ist es, dass ein bestimmter Geldbetrag über einen genau definierten Zeitraum fest angelegt wird. Der Zinssatz steht bereits im Voraus fest und kann während der gesamten Laufzeit nicht mehr verändert werden.

Langfristig planen

Dies gilt selbst dann, wenn sich das allgemeine Markzinsniveau deutlich verändern sollte. Aus diesem Grunde wäre es sehr wichtig, nur solche Geldbeträge auf einem Festgeldkonto anzulegen, die über einen längeren Zeitraum nicht benötigt werden. Dieser Zeitraum ist bei den einzelnen Anbietern variabel und kann von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Jahren reichen. Die Verzinsung ist in der Regel umso höher, je länger das Geld angelegt wird und je höher der Anlagebetrag ist. Oftmals werden die Zinsen einmal im Jahr gutgeschrieben. Unter bestimmten Bedingungen käme auch eine halbjährliche, vierteljährliche oder monatliche Verzinsung hinfrage.

Hohe Sicherheit

Alle Geldbeträge, die sich auf einem Festgeldkonto befinden, sind umfassend vor dem Verlust geschützt. Dies gilt selbst dann, wenn die Bank pleite gehen sollte. In diesem Falle würde die europäische Einlagensicherung greifen, die für alle Geldbeträge bis zur Höhe von 100.000 Euro ihre Gültigkeit besitzt. Darüber hinaus existieren zahlreiche Einlagensicherungsfonds der privaten Banken und Sparkassen, die teilweise deutlich über das Niveau der europäischen Einlagensicherung hinausgehen. Nähere Einzelheiten dazu teilen die Banken auf Anfrage gern mit.

Vorzeitige Kündigung

Eine Festgeldanlage kann nicht vorzeitig gekündigt werden. Andernfalls hätte dies gravierende Folgen für den Geldanleger, die von einem Verlust des vertraglich vereinbarten Zinssatzes bis hin zur Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung reichen können. Dies sollte unbedingt vermieden werden.